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Liveticker Ukraine-Krieg: Gebiet Belgorod mit Kamikaze-Drohnen angegriffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Gebiet Belgorod mit Kamikaze-Drohnen angegriffenQuelle: Sputnik © Anton Wergun
  • 23.06.2024 12:48 Uhr

    12:48 Uhr

    Ukrainischer Raketenangriff auf Sewastopol abgewehrt – Bürgermeister meldet Todesopfer und Verletzte

    Einheiten der Flugabwehr haben einen Raketenangriff auf Sewastopol abgewehrt. Der Bürgermeister Michail Raswoschajew meldet die Zerstörung von fünf Flugzielen vor der Küste der Stadt.

    Die Zahl der Verletzten ist zwischenzeitlich auf 22 Menschen gestiegen. Raswoschajew präzisiert, dass zwei Verletzte, darunter ein zweijähriges Kind, ums Leben gekommen sind.

  • 12:31 Uhr

    FT: Serbische Waffen möglicherweise in der Ukraine aufgetaucht – Vučić sieht hinweg

    Serbien hat seine Waffenlieferungen an westliche Länder um 800 Millionen Euro erhöht. Ein Teil davon könnte indirekt der Ukraine übergeben werden. Dies berichtet der Präsident der Balkanrepublik, Aleksandar Vučić, gegenüber der Zeitung Financial Times. Der Staatschef zeigt sich nachsichtig darüber, schließt aber direkte Lieferungen von Kriegsmaterial an die Ukraine oder Russland aus:

    "Wir dürfen nicht in die Ukraine oder nach Russland exportieren. Wir hatten aber viele Kontakte mit US-Amerikanern, Spaniern, Tschechen und anderen. Was sie damit tun, geht letztendlich nur sie an."

    Die Waffenexporte bezeichnet Vučić als Geschäftschance und Teil der wirtschaftlichen Wiederbelebung des Landes. Er werde im Konflikt für niemanden Partei ergreifen.

    Selbst wenn Vučić wüsste, wohin die serbische Munition am Ende gelange, würde er sich darüber keine Sorgen machen. Hauptsache sei, dass Serbien legal mit Munition handele. Die Aufgabe des Präsidenten bestehe darin, sich um seine Landsleute zu kümmern. Serbien habe Freunde sowohl in Kiew als auch in Moskau:

    "Das sind unsere slawischen Brüder."

  • 11:50 Uhr

    Gouverneur: Ukraine greift Graiworon im Gebiet Belgorod mit Kamikaze-Drohnen an – ein Toter, drei Verletzte

    Die Ukraine hat die Stadt Graiworon im Gebiet Belgorod mit drei Kamikaze-Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mitteilt, schlug eine Drohne auf einem Parkplatz nahe einem mehrstöckigen Wohnhaus ein. Im Ergebnis kam ein Zivilist vor Ort ums Leben.

    Mit einer weiteren Drohne wurde das Stadtzentrum angegriffen, wobei zwei Soldaten der territorialen Verteidigung Verletzungen erlitten, schreibt Gladkow.

    Infolge des dritten Drohnenangriffs wurde eine Frau auf dem Balkon eines mehrstöckigen Wohnhauses verletzt.

  • 11:20 Uhr

    Verteidigungsministerium: Mehrere Vampire-Raketen über Gebiet Belgorod abgeschossen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben drei Raketen des Mehrfachwerfers Vampire über dem Gebiet Belgorod zerstört. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Raketen um 11:15 Uhr Ortszeit vom Himmel geholt.

    Damit sei ein weiterer Versuch der Ukraine verhindert worden, einen Terrorangriff gegen Russland mit dem Einsatz des Mehrfachraketenwerfers aus tschechischer Produktion zu verüben.

  • 11:03 Uhr

    Weltweite Gedenkaktion zum 83. Jahrestag des Nazi-Überfalls auf die Sowjetunion

    Gestern markierte den 83. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion. Während des Großen Vaterländischen Krieges wurden 26 Millionen Sowjetbürger getötet. Weltweit kam es zu Gedenkaktionen. In der Volskrepublik Donezk zeichneten Aktivisten ein Bild aus 8.000 brennenden Kerzen. Im Treptower Park in Berlin legten die Menschen Blumen nieder und erinnerten mit einer Licht-Projektion an die Millionen sowjetischen Opfer.

    Ein Video dazu hier auf unserer Webseite.

  • 10:15 Uhr

    Südkorea wird alle Beschränkungen der Militärhilfe für die Ukraine verwerfen, wenn Nordkorea russische Präzisionswaffen erhält

    Südkorea wird auf alle Beschränkungen bezüglich der Militärhilfe für die Ukraine verzichten, sollte Russland Präzisionswaffen an Nordkorea liefern. Dies erklärt der Sicherheitsberater der Regierung in Seoul, Chang Ho-jin, dem Sender KBS TV. Seine Aussagen werden von der Nachrichtenagentur Yonhap wie folgt zitiert:

    "Ich möchte betonen, dass alles davon abhängt, was Russland tun wird. Wird für uns überhaupt eine Linie übrigbleiben, wenn Russland Präzisionswaffen an Nordkorea liefert?"

    Changs Äußerung könnte bedeuten, dass Südkorea die Ukraine mit tödlichen Waffen beliefern würde, wenn Russland die Linie überschreiten sollte, betont Yonhap.

    Nachdem Moskau und Pjöngjang ein Abkommen zur strategischen Kooperation unterzeichnet hatten, erklärte Chang, dass Seoul seine Position zur Waffenlieferung an die Ukraine überprüfen werde. Bisher weigerte sich Südkorea, die Übergabe von tödlichen Waffen einzugehen. Aus den Medienberichten hieß es, dass Südkorea möglicherweise die Lieferung von 155-Millimeter-Munition und Flugabwehrsystemen erwäge.

  • 09:38 Uhr

    Ukrainische Kräfte feuern über 100 Artilleriegeschosse auf Gebiet Belgorod ab 

    Im Laufe des vergangenen Tages haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Belgorod mit 105 Artilleriegranaten beschossen, heißt es in einem Bericht des Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow. Demnach wurden auch 43 unbemannte Flugzeuge auf Städte und Ortschaften des Gebietes manövriert, darunter 21 Kamikaze-Drohnen. Fünf weitere Drohnen warfen Sprengsätze ab.

    Infolge des Angriffs kam ein Zivilist ums Leben, teilt Gladkow weiter mit. Der Mann wurde nach dem direkten Eintreffen eines Geschosses auf dem Gelände eines Landwirtschaftsunternehmens verletzt. Er erlag vor Ort seinen Verwundungen. Gladkow berichtet zudem über einen Verletzten.

  • 08:34 Uhr

    AP: Ukraine drängt USA, Angriffe mit ATACMS-Raketen tief auf russischem Gebiet zu genehmigen

    Ukrainische Beamte bemühen sich um eine Erlaubnis der USA, mit den ATACMS-Langstreckenraketen Ziele tief auf russischem Gebiet angreifen zu dürfen, berichtet Associated Press (AP). Nach Angaben der Nachrichtenagentur sei Kiew bisher nicht in der Lage, Flugplätze und Kampfflugzeuge der russischen Armee zu erreichen. Daher würden die Verbündeten aufgefordert, die Beschränkungen für den Einsatz von Langstreckenraketen gegen eine begrenzte Auswahl militärischer Ziele aufzuheben.

    Der Kommandeur einer ukrainischen Artillerieeinheit im Gebiet Charkow beschwerte sich gegenüber AP, das Militär wolle Ziele treffen dürfen, die 100 bis 150 Kilometer entfernt von der Frontlinie lägen, um russische "Kontrollzentren" zu erreichen.

    Im Mai hatte Washington der Ukraine offiziell erlaubt, US-Waffen für Angriffe auf Russland zu benutzen, aber nur im Gebiet Charkow. Ferner hieß es aus Medienberichten, dass diese Erlaubnis auch russische Kräfte in anderen Regionen und auf dem Hoheitsgebiet des Landes betreffe. Sie gelte jedoch nur für Ziele 100 Kilometer entfernt von der Frontlinie, weshalb die Ukraine keine Schlüsselflugplätze in Russland erreichen könnte. Washington wies die Informationen zurück.

    Ukrainische Militärs gehen laut AP davon aus, dass ihnen ohne den Einsatz der ATACMS-Raketen die Hände gebunden seien. Beamte in Kiew sagten jedoch, dass nur eine verzweifelte Lage auf dem Schlachtfeld die US-Amerikaner davon überzeugen könnte, die Beschränkung zurückzunehmen.

  • 07:35 Uhr

    Massiver Drohnenangriff auf russische Regionen abgewehrt

    In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 30 Drohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört oder abgefangen. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets, Alexander Bogomas. In einer Erklärung auf Telegram betont Bogomas, dass alle Angriffe des Gegners erfolgreich abgewehrt wurden. Es habe keine Verletzten oder Schäden gegeben.

    Über einen nächtlichen Drohnenangriff der Ukraine berichtete auch der Gouverneur des Gebietes Smolensk, Wassili Anochin. Die Flugabwehr habe erfolgreich alle gegnerischen Ziele zerstört, Verletzte oder Schäden seien nicht verzeichnet worden.

    Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete die Zerstörung von zwei ukrainischen Drohnen über dem Gebiet Smolensk. Zudem wurden zwei unbemannte Flugzeuge über dem Gebiet Lipezk und eine Drohne über dem Gebiet Tula zum Absturz gebracht.

  • 22.06.2024 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.